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Ganz ehrlich! Manchmal geht mir das Gerede vom positiven Denken tierisch auf den Senkel!

Verändere deine Gedanken und dann wird sich alles zum positiven wenden… Ich habe mich die letzten Wochen
intensivst mit den Gesetzen der Manifestation beschäftigt. Es war in vielerlei Hinsicht sehr hilfreich, denn
durch die bewusste Beobachtung von Gedanken wird uns ja erstmal klar, was es da so in uns denkt.
Und gleiches zieht gleiches an. Das ist ja die Kernaussage von Law of Attraction.

Ich weiß nicht, wie es euch damit geht, doch bei mir hat sich ein unglaublicher Druck aufgebaut, doch
bitte nur noch positive Gedanken und Gefühle zu haben. Denn wenn wir uns wirklich mit den Aussagen
dieser Gesetze auseinandersetzen, wird uns die Tragweite unserer Gedanken bewusst. Mit ihnen
steuern wir praktisch unser Leben, denn durch sie geben wir den Dingen, die wir erleben, Bedeutung.
Oft wird, zumindest in der Literatur, die ich dazu gelesen und gehört habe, zu wenig darauf
eingegangen, wie wir unsere Emotionen nutzen, um uns bessere Gedanken zu machen.

Nur nach dem nächst besseren Gedanken zu suchen, hilft manchmal eben nicht, wenn in uns gerade ein
Orkan tobt. Für mich klingt es oft so, als müssten wir in solchen Momenten krampfhaft dagegen angehen
und einen angenehmeren Gedanken finden. Und das fühlt sich an wie Schönrednerei. Ich denke, wir
dürfen wieder Mut zur Wut beweisen und auch mal mitten im Sturm unserer Gefühle stehen ohne uns
sofort auf die Suche nach einem besseren Gedanken zu machen. Denn wenn wir das krampfhaft tun,
entgeht uns möglicherweise die wahre Botschaft unseres Gefühls.

Ich denke, um unser emotionales Leitsystem wirklich richtig gut nutzen zu können, müssen wir unsere
Gefühle einfach auch mal da sein lassen, ohne gleich umdenken und wegmachen zu wollen, damit wir
uns schnell wieder gut fühlen und gute Dinge in unser Leben ziehen.
Die wahre Kraft der Wut liegt eben manchmal auch darin, sie da sein zu lassen, um ihre wirkliche
Botschaft hören zu können!

Welches Buch mir wirklich geholfen hat, zu verstehen, was da eigentlich in uns passiert, ist das „Trading
Psychologie“ von Norman Welz. Natürlich geht es hier um Trading an der Börse, doch er schildert an
dieser Tätigkeit sehr schön, was mit uns passiert, wenn wir unsere Umgebung wahrnehmen, warum
Angst ein sinnvolles System in uns ist, aber auch, warum viele Ängste, die wir als moderne Menschen
mit uns rumschleppen, einfach sinnbefreit sind. Sehr sehr spannend zu lesen, mit echtem Aha-Effekt.
Zum Thema Trading und Psychologie wird es demnächst auch noch einen Blogartikel geben. Seid
gespannt – auch wenn das Thema Trading vielleicht aktuell nichts mit deinem Leben zu tun hat. Es führt
uns tatsächlich tief in uns selbst. Tiefer als auch ich es vermutet hätte…

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